Der Hackklotz – die Unterlage zum Holzhacken

Der Hackklotz ist eine wichtige Ausstattung für alle Menschen, die ihr Brennholz selbst hacken. Er ist die Unterlage, auf der die Holzstücke mit der Axt zerteilt werden. Solch ein Klotz wird auch Hauklotz, Hackblock oder Hackstock genannt.

Hartholz hält am längsten

Ein Hackklotz sollte aus möglichst hartem Holz bestehen, damit er nicht laufend erneuert werden muss. Gut geeignet ist hierfür beispielsweise ein Stammabschnitt von einer Eiche oder einer Buche. Falls Sie hauptsächlich weiches Holz hacken möchten, darf es aber auch eine etwas weniger harte Holzart sein. Das Holz des Klotzes sollte jedoch in jedem Fall härter sein als das Holz, das Sie mit einer Axt darauf bearbeiten möchten. Unendlich lang hält ein Hackklotz aber ohnehin nicht. Nach einer gewissen Zeit müssen Sie ihn daher auf jeden Fall erneuern.

Die richtige Höhe macht die Arbeit leicht

Auch die Höhe des Hackklotzes ist wichtig, damit das Holzhacken nicht unnötig viel Kraft kostet. Sie richtet sich danach, wie hoch die Holzstücke sind, die Sie auf ihm hacken möchten. Wenn das Holz auf dem Hackklotz steht, sollte seine Oberkante in etwa auf der Höhe Ihrer Hüften sein. Neben der Größe der Holzstücke spielt daher auch Ihre Körpergröße eine entscheidende Rolle. Achten Sie beim Kauf eines Hackklotzes außerdem auf seinen Durchmesser. Er sollte um einiges größer als das Holz sein, das Sie darauf hacken möchten. Eine vollkommen ebene Oberfläche erleichtert Ihnen die Arbeit ebenfalls. Schneiden Sie Ihren Hackklotz deshalb möglichst gerade und suchen Sie für ihn einen Platz, wo der Boden nicht zu sehr nachgibt. So bleibt der Klotz gerade stehen.

Einen Hackklotz kaufen

Einen Hackklotz bekommen Sie bei vielen Händlern, die Brennholz anbieten. Sie schneiden den Baumstamm oft auch gleich auf die richtige Höhe. Alternativ fragen Sie einfach den Förster in einem nahe gelegenen Wald. Er kann Ihnen bei den nächsten Baumfällarbeiten vielleicht ein Reststück überlassen.